BEATS 4 HAITI – Produzent 7inch versteigert Beats für die Erdbebenkinder von Haiti

23 01 2010

BEATS 4 HAITI, so heißt die Spendenaktion auf www.seveninchbeats.com, die der Berliner Produzent 7inch ins Leben gerufen hat. Auf Ebay können Rap-Fans, aber auch Künstler, ab sofort einen von vier exklusiven Beats des Produzenten ersteigern. Der Auktionserlös geht zu 100% an die UNICEF Stiftung in Köln zugunsten der Erdbebenopfer auf Haiti. UNICEF sorgt  momentan dafür, dass Kinder, die durch das Erdbeben auf Haiti ihre Eltern verloren haben, in Schutzzentren aufgenommen und versorgt werden.

7inch zu seinem Projekt BEATS 4 HAITI: „Es war für mich von Anfang an klar, dass ich etwas tun muss, um den Menschen auf Haiti zu helfen. Da ich leider nicht direkt vor Ort helfen kann, habe ich mich dazu entschlossen, dass zu tun, was ich am besten kann. Also habe ich mich drei Tage in mein Studio eingeschlossen, Beats produziert und diese möchte ich jetzt über Ebay an den Mann bringen. Ich fordere hiermit alle echten Hip Hop-Heads auf: Gebt diesen Monat euer Geld nicht fürs Kiffen, teure Klamotten oder das 100ste Paar Sneaker aus, sondern investiert in Menschenleben.“

Die vier zu ersteigernden Beats können auf der 7inch Website gehört und über Ebay ersteigert werden. Die Auktion dauert 10 Tage. Der jeweils Höchstbietende erhält nach Eingang der Zahlung die Einzelspuren per E-Mail und die Aufführungsrechte an der Produktion.





Berlin Fucking City

11 12 2009

Er ist schon lange einer meiner persönlichen Helden 2.0: Willy Kramer.

Nachdem er sich in zwei Büchern ausführlich über Berlin Fucking City ausgelassen hat, war es nur eine Frage der Zeit, bis er endlich mal sein Gehirn einschaltet und eine eigene Show an den Start bringt.

Ab jetzt heißt es jeden Sonntag um 17.30 Uhr Berlin Fucking City Late Night Show! Kommt vorbei (Ritterstr. 12 – Kreuzberg), der Eintritt ist frei!

Wer es nicht schafft, der kann sich hier bald alle Shows anschauen: http://www.berlinfuckingcity.com/





Ich hab’ dann mal…

30 08 2009

… ein paar Fotos gemacht :-) Heute Nacht um 4 Uhr habe ich dem Berliner Produzenten 7inch, dessen Biografie ich ja kurzlich geschrieben habe, beim Produzieren im Studio über die Schulter geschaut. Unglaublich, wieviel Technik es dort zu bedienen gibt und was ein einziger Song allein für Arbeit macht. Nach 6 Stunden Vocalmixing und meinerseits Warterei, waren am Ende dann drei Songs im Kasten. Aber auch diese, wie ich finde, bezaubernden Bilder sind dabei entstanden.





Beatmacher aus Leidenschaft…

24 08 2009

Ein Tag hat 24 Stunden, eine Woche 7 Tage… viel zu wenig Zeit für mich, um sich dem regelmäßigem Bloggen hinzugeben. Es ist traurig. Ja, es ist sehr traurig, dass hier nun schon ewig nichts mehr passiert ist. Mir liegt diese Seite wirklich am Herzen, deshalb gelobe ich Besserung. Nun ja, vor einiger Zeit traf den Berliner Produzenten 7inch zum gemütlichen Kaffee trinken. Er bat mich seine Biografie zu schreiben. Natürlich tat ich das gern, denn Übung macht den Meister. Das Spannende dabei ist aber, Menschen und ihrer Lebensgeschichte zu lauschen und in Gedanken für kurze Zeit ihr Leben zu leben. Das hört sich verrückt an? Ist es auch :-)

Viel Spaß beim Lesen!

Beatmacher aus Leidenschaft. Ein Vierteljahrhundert und kein Stück leiser.

Ein Gespräch mit 7inch in Charlottenburg von Mareen Wordoff.

Ich treffe den Produzenten 7inch im Café Hefner in Charlottenburg, Berlin. Im kompletten LRG Outfit bestellt er einen Kaffee mit Milch und Zucker. Eigentlich mag er dieses Getränk gar nicht so gern, erklärt er. Aber in Gesellschaft ist eine Tasse Kaffee für ihn wie für manch anderen ein gutes Glas Rotwein. Wie lange er hier schon wohnt, frage ich ihn als erstes: „Eigentlich schon immer. Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Ich liebe dieses Viertel, den Savignyplatz und die Kantstraße. Hier hat man seine Ruhe und entgeht dem ganzen Kreuzberg- oder Mittetrubel.“

Seine derzeitige Tätigkeit als Produzent betrachtet er ganz nüchtern, wie einen ganz normalen Job: “Viele Jungs in meinem Alter stehen morgens um sechs Uhr auf dem Bau und schleppen Stahlträger. Ich stehe um Neun auf und ziehe Samples durch Effektgeräte und packe schwere Drum-Gerüste drunter. Eigentlich unterscheiden wir uns kaum.”

Wenn jemand so einige Facetten des Musikgeschäftes kennt, dann wohl 7inch. Der heute zu den talentiertesten HipHop-Produzenten Deutschlands zählende und ehemaliger Rapper, infizierte sich schon in den neunziger Jahren durch den legendären Wu-Tang Clan, Outkast und Cypress Hill mit dem Rap-Virus. „Eigentlich ist mein älterer Bruder Schuld. Ich wollte es ihm musiktechnisch damals einfach gleichtun.” Knapp 15 Jahre später, hat sich an der Leidenschaft zum urbanen Genre nichts geändert.

Durch Veröffentlichungen wie von Freundeskreis oder den Massiven Tönen, Ende der Neunziger, fühlte sich 7inch, wie wohl damals vieler seiner Kollegen, inspiriert selbst zum Stift zu greifen. Am Ende füllten unzählige Reimbücher seine Schubladen. Als Teil der Deutsch-Finnischen Crew „Querdenker“ nahm er zu jener Zeit mit einem 4-Spurgerät und Shure-Mikrofon unerbittlich ein Mixtape nach dem anderen auf. „Das war eine grandiose Zeit. Wir lebten nur für die Musik. Trainierten vier bis fünfmal die Woche als wollten wir in den Krieg ziehen.“

Produzent 7inch

2004 hielten dann die ersten größeren Erfolge Einzug. Ein Höhepunkt war wohl ein live Auftritt auf dem splash! Festival als Backup MC von Spax und 2005 auf dem HipHop Open. Zu dieser Zeit produzierte er aber auch schon seit 4 Jahren eigene Beats: “Mich haben die Beats von anderen Produzenten einfach nicht mehr umgehauen. Ich hatte meine eigenen Visionen. Als ich dann gemerkt habe, wie einfach es ist, einen Beat zusammenzuschrauben, habe ich angefangen meine Musik zu produzieren.” Es folgte ein Label Deal bei La Cosa Mia. Etwas später auch der Release des Konzeptalbums “The Lovemovement” sowie unzählige Produktionen. Die Liste des Erfolgs, vor allem im deutschsprachigem Raum, ist lang: Von Sabrina Setlur, Pal One, Lady Bitch Ray, Seryoga, Joe Rilla, Curse, Kool Savas, Franky Kubrick, Casper, Basstard, B-Tight, Tony-D, Prinz Pi bis über Papoose, The Game, Tyga und Lil Wayne.

Heute ist 7inch unter anderem Mitglied des Produzententeams um Shuko Hustle Heart. Mit dem Song Hollywood, des Schweizer Rappers Bligg, holte er dreifach Platin in der Schweiz. Aktuell schraubt 7inch an seinem ersten Mixtape sowie einem Produzentenalbum. Für ihn sind deutsche Produzenten oft viel zu unauffällig. “In Amerika dropt jeder halbwegs gute Produzent pausenlos Beats oder alle paar Monate ein Mixtape. Das ist krass! Die Vermarktungsmaschine haben sie dort voll im Griff.” Für die Zukunft hat er sich viel vorgenommen: “Deutsche Produzenten müssen mehr Alarm machen. Was bringt ein Rechner vollgepackt mit den tollsten Beats? Wir als Produzenten müssen nicht nur Künstlern sondern auch HipHop-Hörern unsere Musik nahe bringen und schmackhaft machen. Dann haben vielleicht auch deutsche Produzenten im urbanen Bereich mal wieder eine Chance groß zu werden.”






Musikjournalisten haben schwer zu tragen…

2 03 2009

Wer glaubt, Journalisten seien objektiv und ohne Werte – der irrt.

Wenn ich mich auf ein Interview vorbereite, dann findet neben der Recherche von Fakten, längst gesagten Worten und dem betrachten von tollen Bildern noch eine ganz andere entscheidende Sache statt: nämlich die, der Meinungsbildung. Jetzt denken einige von euch sicher, das sei fehl am Platz. Für mich aber gehören diese Emotionen, Wortbausteine – welche durch meinen Kopf flattern – absolut dazu. Ja, ich liebes es, wenn sich unendlich viele Worte, Satzbausteine und Fragen in meinem Kopf herumtummeln und am Ende im Gespräch mit einem Künstler zu einem Ganzem werden.  Ja, sie wecken meine Leidenschaft, mein Wissbegieren und den Willen, mehr über die Person herauszufinden als es andere zuvor getan haben.

Im Laufe meiner Serie (Gesichter deutscher Rap-Kultur) habe ich gelernt, dass es drei Arten von Interviewsituationen und in diesem Sinne “Aufeinandertreffen mit Künstlern” gibt.

Erstens: Du triffst einen Künstler, den du eigentlich nicht ausstehen kannst. Hast ein paar spitze Fragen im Gepäck und Lust ein bisschen “zu spielen”. Schon bei der Begrüßung empfängt er dich aber, freundlicher als jeder Rezeptionist eines 5-Sterne Hotels. Dir entspringt ein warmes Lächeln. Nach 10 Minuten Gespräch, bist du komplett gefesselt von der Magie dieser Person, wunderst dich über deine miese Einstellung und gibst dem Leben Recht – denn es hat doch noch Überrauschungen zu bieten.

Die andere Art von „Journalist trifft auf Künstler“, ist Folgende: Du begegnest einem Künstler, den du schon immer toll fandest – den eigentlich alle toll finden. Du hast deine freshen Fragen im Gepäck, freust dich auf einen entspannten Talk. Es kann eigentlich nur gut werden – life isn`t a bitch. Nach 2-stündiger Verspätung, fragst du nochmals höfflich beim PR-Manager nach, ob vielleicht jetzt ein halbes Stündchen Zeit für ein kleines Interview wäre. Es würde auch ganz schnell gehen. Gut, dann ist es soweit. Schlecht gelaunt, ohne großes Interesse, werden hart erarbeiteten Fragen (man wollte ja schließlich Eindruck hinterlassen) mit leeren Antworten abgespeist. Eine Verabschiedung ohne Händedruck.

Drittes Szenario ist schnell erklärt.
Du erwartest viel, du bekommst viel.
Liebst das Leben und das Leben liebt dich.
VERSUS
Du erwartest nichts, du bekommst nichts.
Hast aber eine blühende Phantasie.

Die große Kunst eines jeden Interviews ist es aber, sich die eigentliche Subjektivität nicht anmerken zu lassen, neutral zu berichten und Gefühle auch mal beiseite zu schieben. Am Ende sollte der Leser das bekommen, was er verdient: Ein faires Interview – indem er ein bisschen was über eine Person, über das Leben oder sogar über sich selbst lernt.

Ein etwas längeres, sehr interessantes Interview von mir mit dem verrückt-lieben Kaas, könnt ihr auf wildstylemag.com nachlesen. Hier ein kleiner Auszug:

Kaas – Hass ist Liebe in Spiegelschrift!

Hass ist das Gegenteil von Liebe. Wer hasst, der verabscheut nicht nur Menschen, wer hasst, der möchte verletzten und rächen. Doch welchem Ursprung entspringt Hass?

Abscheu, Neid, gekränktem Ehrgeiz oder verschmähter Liebe? Oft ist starke Antipathie das Ergebnis einer tiefen Verletzung, eine Reaktion auf eine Situation, der man kraftlos gegenüberstand. Wenn man mit Kaas über sein Leben spricht, dann spürt man, dass er genau weiß, wie sich diese Form der Emotion anfühlt. Eine lange Zeit lief er mit großer Verachtung anderen Menschen gegenüber durchs Leben. Zu gut kennt er das Gefühl “nicht gemocht zu werden” und “nicht zu mögen”. Doch er hat gelernt: Auf seinem Weg durchs Leben hat er erkannt, dass reaktiver Hass nicht zum Ziel führt – stattdessen hat er gekämpft. Gekämpft für seine Vorstellung vom Leben und von der Liebe. Auf seiner eigenen spirituellen Reise erkannte er sein “wahres Ich” und schuf die Tugend aus Hass Liebe zu produzieren. Liebe für die Menschheit. Liebe für eine bessere Welt.

Ein ungewöhnlicher Einblick in das Gedankengut eines Rap-Künstlers – der sich dann doch wieder nicht unbedingt als Rapper versteht. Treffpunkt: Eine Pizzeria in Berlin-Friedrichshain. DAS GANZE INTERVIEW…

Manchmal tut Ehrlichkeit gut…





Teil einer Bewegung…

19 01 2009

50/250 – Gesichter deutscher Rap-Kultur

Geliebt, gehasst, gefeiert: Längst haben sich deutsche Rap-Musiker von ihren amerikanischen Vorbildern emanzipiert – und mit Texten auf Deutsch die Schulhöfe erobert. Über 30 Jahre, nachdem die ersten Reime durch die Straßen der Bronx hallten, ist auch hierzulande eine eigenständige und lebendige Szene entstanden.

50/250

Für eine fast einjährige Interview-Serie hat sich die Autorin Mareen Wordoff zusammen mit der Jung-Redakteurin Pauline Staigle mit den schillerndsten Vertretern der deutschsprachigen Szene getroffen.

Im Gespräch: Hammer & Zirkel, Frauenarzt, Favorite, Olli Banjo, Morlockk Dilemma, Grizzly & Shoot, Abroo, Pyranja, Sera Finale, Maxeel, F.R., Manuellsen, Phrequincy, Kollegah, Franky Kubrick, Harris, Juvel, Ali A$, Beathovenz, Stress & Trauma, Brenna & Desaster, Dundee, Jonesmann…..

Von ganz unten, aus den Straßen New Yorks, hinauf in die Chefetagen der milliardenschweren Medien- und Freizeitindustrie – wohl niemand hatte an die einfachen Sprechgesänge und Rhythmen geglaubt, die bis heute eine ganze Ära an Helden heranreifen ließ. So glanzvoll der Aufstieg erscheint, fehlt momentan der Industrie nicht zuletzt auf dem deutschen Urban Music Markt ein wenig die kraftvolle Stimme. Vielleicht nur ein Frosch im Hals oder doch ein ernster Infekt? Oder gar ein Infarkt?

Was es auch zu sein vermag: Rap lebt nach wie vor in den Herzen und Wohnzimmern der Menschen – trotz Labelauflösungen und Rap-Karrieren- Enden. Der Eine kommt, der Andere geht. So wie es die Evolution seit je her vorgesehen hat, hat sie auch vor dem so harten Rap-Business keinen Halt gemacht. Fest steht: Anfang und Ende reichen sich immer die Hände.

WildstyleMag.com präsentiert in den nächsten 50 Wochen Künstler, die einen sonst von Plattencovern und MySpace Seiten anlachen. Das sind 250 Fragen an Menschen, die bewundert oder verabscheut, geliebt, gehasst oder gefeiert werden. In persönlichen Gesprächen wird klar, warum alle aus tiefstem Herzen ein Teil dieser Bewegung sind.

Hier ein aktueller Auszug der Interviews, die es schon gibt:

50/250: Ali A$ – “Ich glaube an Rap!”

49/250: Hammer & Zirkel – “Bergauf oder Bergab!”

48/250: Kollegah – “Luxus ist nicht alles!”

47/250: Franky Kubrick – “Ying und Yang!”

46/250: Manuellsen – “Es gibt keine wahren HipHop-Fans mehr!”

45/250: Morlockk Dilemma – “Sie haben euch alle verarscht!”

44/250: F.R. – “Freiheit ist nicht alles!”

43/250: Phrequincy – “Sex, Drugs and HipHop!”

50/250 Silvester-Special: HipHop 2009 – Wo bitte geht´s lang?

42/250: Maxeel – “Das HipHop-Paradies”

41/250: Abroo – “Die A- und B-Seite des Lebens”

40/250: Juvel – “Musik ist meine Sünde!”

GESICHTER DEUTSCHER RAP-KULTUR
Die Interview-Serie von Mareen Wordoff
Jeden Montag auf WildstyleMag.com
www.wildstylemag.com





Sky Is Not The Limit

16 12 2008

Seit meiner Kindheit benutzte meine Oma diese Floske: “Die guten Menschen, die holt der Herr immer als erstes.” Mit große Augen schaute ich sie dann jedes Mal ungläubig an und frage mich gleichzeitig, ob unsere Welt eines Tages vielleicht nur noch aus schlechten Menschen besteht!? Meistens, verwarf ich diesen naiven Gedanken aber sofort.

Auch am 10. März 1997 hörte ich sie diesen Satz sagen. Es war ziemlich genau einen Tag nachdem Christopher Wallace aka The Notorious B.I.G. starb. Ich erinnere mich daran als wäre es gestern.

Wenige Wochen später hörte ich dann zum ersten Mal den Song “I´ll be missing you” (Original: The Police’s “Every Breath You Take”) von Puff Daddy featuring Faith Evans und 112. Der Track lief im Radio – rauf und runter. So schnell ich konnte, bespielte ich ein ganzes Tape – Seite A und B – mit diesen wundervollen Zeilen und Melodien. Ich hörte diese Kasette Tag und Nacht, konnte jede Zeile mitrappen/-singen.

11 Jahre ist das jetzt her und noch immer finde ich diesen Song wundervoll. Vielleicht ein bisschen abgedroschen und ausgeleihert – aber ich weiss ihn und seine Bedeutung einzuordnen und bin genügsam. Die Single erreichte weltweit 19 Mal Platin. Ich habe bis heute nur das Tape. Ich bin ja genügsam :-)

TAPE

2009 können wir alle Einblicke in das Leben eines der größten Entertainers der Hip Hop Geschichte werfen. Notorious – No Dream ist too big - wurde von Fox Searchlight Entertainment verfilmt und läuft ab dem 16. Januar in den US-Kinos. Gespielt wird er von Jamal Woolard. Anthony Mackie spielt 2Pac Shakur, Derek Luke übernimmt Sean Combs und Angela Bassett gibt Voletta Wallace. Wann der Film in Deutschland anläuft, ist noch unklar.

Dass der Himmel nicht das Limit ist, beweisst die Filmindustrie nun mit der Verfilmung seines Lebens. Vielleicht schaut er ja zu!

I´ll be missing you

Biggi feierte seine wohl größten Erfolge, während er nicht mehr unter uns weilte. Sein Album “Ready to Die” vom Rollings Stones Magazine zu einem der  500 Greatest Albums of All Time und von der New York Times zum All-TIME 100 gewählt. Auch für mich war, ist und bleibt er einer der talentiertesten und coolsten Künstler der Rap-Musik.





22 Uhr Live: HipHop Talk auf Radio Fritz

14 12 2008

HEUTE LIVE: DER RADIO FRITZ “HIPHOP-TALK” BLUE MOON

Weil ich HipHop liebe, weil mir HipHop am Herzen liegt und weil mir diese Musik seit Jahren ein zu Hause gibt, unterstütze ich immer wieder gern Freunde, die auch ein Stück ihres Lebens in meine Liebe investieren. Heute Abend um 22Uhr haben sich Menschen Zeit genommen, um sich ausführlich mit meinem Liebelingsthema auseinander zu setzten. In der Radio Fritz Show “Blue Moon laden Pyranja und WildstyleMag-Chef Pasu zum ausführlichen Talk mit den Hörern. Heißt man kann anrufen und mitdiskutieren!

Das Format feiert heute live im Radio Premiere und wird vom Moderations-Urgestein Stephan Michme moderiert. Thema der ersten Sendung ist:  Wie würdest Du über HipHop denken, wenn Du nicht drinstecken würdest?

Oft wird sich beschwert, dass HipHop in den Medien nicht präsent genug ist und niemand ein offenes Ohr für die Straße hat. Heute abend wollen euch 3 tolle Menschen das Gegenteil beweisen. Also einschalten und mitquasseln! Ich gebs mir auf jeden Fall. Wir hören uns..

Der Radio Fritz “HIPHOP TALK” Blue Moon

Sonntag, 14.12.2008, 22 bis 24 Uhr

Frequenzen und Livestream auf www.fritz.de





Schuhe, die uns das Leben schenkt

14 12 2008

Das Schuhe nicht nur für Frauen einen unbeschreiblichen Reiz darstellen, wissen wir nicht erst seit heute. Viele Männer in meinem Freundeskreis haben schon lange mehr Schuhe – eigentlichtlich spreche ich die ganze Zeit von Sneakern – also mehr Sneaker, als ich.

Nun war ich vorgestern zur DVD “Born 2 Style” Release Party von DJ Dister im Berliner Overkill Shop eingeladen. Der Overkill Shop ist einer der  Clothing, Sneaker und Streetart Shopping Adressen der Hauptstadt. Hier gibt es seit jeher alles was das urbane Herz begehrt.

OK… auf der Release Party habe ich folgende Entdeckung gemacht: Eine mir bis dato unbekannte Sneaker Brand hat mir den Atem geraubt! Aber macht euch selbst ein Bild:

Die Rede ist von Creative Recreation. Die Marke wurde 2002 in Kalifornien gegründet und erfreut sich vor allem in Amerika großer Beliebtheit. Die Sneaker zeichnen sich vorallem dadurch aus, dass sie unglaublich vielfältig sind. Farben, Formen und Materialien sind immer anders. Man könnte auch meinen, es herrscht eine Art Geheimcode zwischen Sneaker und Dress Shoe. ” We simply set out to design shoe and sneaker, that we want to wear. We don’t want to be put into any category, we are a footwear company! We make shoe for our lifestyle, rather we make shoes for life with style.” so der CEO der Brand.

Das tolle an Creative Recreation ist, dass hier Männer und Frauen gleichzeitig stylisch bedient werden. ALSO: Must have auf der Wunschliste für Weihnachtsgeschenke. Zu kaufen gibts die Teile u.a. beim Frontline Shop oder natürlich im Overkill Online Shop





808 Herzschläge und 1 Mixtape

14 12 2008

Das New Yorker Multitalent Novel ist ein schlaues Kerlchen: Er nimmt Kanye Wests neus Album “808s & Heartbreaks”- welches unter Kritikern in höchsten Tönen gelobt oder zu tiefst gehasst wird – und macht daraus ein kleines Meisterwerk.

Novel packt Freestyles über die Kanyes Instrumentals und schwups entsteht eine wundervolle Mischung aus politischem Rap und  gutgelauntem Soul. Besonders klangvoll kommt das Intro mit der britischen Soulsängerin Adele, die gerade – kein Wunder – für 4 Grammys nominiert ist. In dem 2-minütigem Intro schaffen Adele und Novel es, dass mein Herz in dieser kurzen Zeit mindestens 808 Mal schlägt.

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Download 808s & Mixtapes

Novel der schon mit Alicia Keys tourte und ein Duett mit Leona Lewis veröffentlichte, wird ganz sicher noch öfter von sich hören lassen. Mit “808s & Mixtape” hat er mich jetzt schon in seinen Bann gezogen… Keep on working, dude!

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Next Release: NOVEL – The Autobiography

Bewertung: 5/5